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Fotos: Bettina Südmeyer / RadoArt-Media

Im Rahmen der Dortmunder Museumsnacht 2017 besuchten wir dieses mal nicht die Ausstellungen wo man Spaß haben konnte, sondern wir besuchten die Museen und Ausstellungen wo man drüber nachdenken sollte. Hierzu zählen z.B auch die Mahn-und Gedenkstätte Steinwache. Ende der 1920er Jahre als Verwaltungs- und Gefängnistrakt der Polizei erbaut, wurde die sogenannte Steinwache (hinter dem Hauptbahnhof, Nordausgang) nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten zu einer der gefürchtetsten Folterkammern der Gestapo, in der bis Kriegsende insgesamt 65 000 Menschen inhaftiert waren. Anschließend weiterhin als Gefängnis, dann als städtische Übernachtungsstelle für Nichtsesshafte (1961–1986) genutzt, folgte 1992 die Eröffnung als Mahn- und Gedenkstätte mit der ständigen Ausstellung „Widerstand und Verfolgung in Dortmund von 1933 bis 1945“. Rekonstruierte Zellen und von damaligen Häftlingen in die Wände geritzte Texte bezeugen hier sehr eindringlich die Zeit der sogenannten „Hölle Westdeutschlands“. Eingebunden in den Kontext des NS-Verfolgungsapparats, legt die stark biographisch ausgerichtete, vom Stadtarchiv Dortmund konzipierte Ausstellung den Fokus auf den Widerstand der Dortmunder Arbeiterschaft. Es ist beklemmend gewesen für unsere Fotografen , aber man sollte auch mal drüber nachdenken was Dortmund in der Zeit des Nazionalsozialismus erlebt hat. In der heutigen Zeit sollte man sich diese Ausstellung einmal anschauen und sich dieses einmal vor Augen führen. Zum Glück sind diese Zeiten vorbei.

Steinstr. 50

44147 Dortmund

Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag 10:00 Uhr - 17:00 Uhr


 

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