Heute haben wir für Euch den Dortmunder Zoo besucht und Euch einige Eindrücke mitgebracht. Der Eingangsbereich wurde neugestaltet und auch die Tierpark Stuben sind nun endlich wieder auf und laden zum Verweilen ein. Für Besucher stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung wobei ein Betrag von 2 Euro auch im Rahmen des erträglichen sein dürfte. Wir wurden nett begrüßt und auch sehr freundlich von dem Sicherheitsdienst mit einem "viel Spaß" in den Park entlassen. Als alte Dortmunder, kennen wir den Zoo noch als es ein Tierpark war und als Vergleich hatten wir bereits die Zoom Erlebniswelt besucht. Jedoch kann man diese zwei Zoos gar nicht miteinander vergleichen. Der Dortmunder Zoo liegt in der Nähe des Rombergparks und hat somit sehr viele schattige Plätze. Wenn man nun den Rundgang anfängt und links den Berg hochgeht den jeder Dortmunder kennt, denkt man sich hier hat sich ja noch gar nichts verändert. Aber sobald man oben auf der Kuppe bei den Kamelen angekommen ist, sieht man schon was sich hier in den letzten Jahren getan hat. Im Moment hat der Dortmunder Zoo laut Plan 4 Baustellen. und die neuen Gehege sind dem Anspruch der Tiere angepasst.

 

 

Die Seelöwen haben immer noch bei der Fütterung die gleiche Anziehungskraft wie in unserer Jugend. Eine sehr nette Tierpflegerin hat die Kinder und die Erwachsenen sehr gut unterhalten und hat sehr viel von den Tieren erzählt. Den Besuchern wurde gezeigt wie die Tiere mit spielerischen Mitteln untersucht werden und man hat gesehen das dieses den Pflegern in Situationen von Krankheiten zugutekommt. Meriam Pietsch, die nette Tierpflegerin hat sich nach der Fütterung noch den Fragen der großen und kleinen Besucher gestellt. Auch uns hat sie viel über Ihre Arbeit erzählt und wir haben gemerkt, dass Sie es mit viel Liebe und Leidenschaft macht. Sie kennt Ihre "Pappenheimer" ganz genau und kann auch schon einmal den Seelöwen eine Ansage verpassen, wenn es sein muss. Was sehr schön im Dortmunder Zoo ist, dass man sehr nahe an die Tiere drankommt und sie gleichzeitig aber auch genug Chance haben, sich zurückzuziehen. Dieses ist unserer Meinung ein Pluspunkt gegenüber den anderen Zoos. Die Erdmännchen und die Kängurus sind natürlich genau so ein Highlight wie der Streichelzoo. Da unser Fotograf in Kindertagen von einer Ziege umgerannt worden ist, hat er hier die Sache ganz dezent von außen beobachtet. Ein Trauma, welches bis heute noch nicht aus dem Kopf ist. (schmunzel) Aber er hat es überlebt. Das Amazonas Haus ist auch sehr schön aufgebaut worden. Im Großen und Ganzen muss man sagen, dass man doch jetzt sieht, dass es mit dem Dortmunder Zoo wieder aufwärtsgeht. Alleine durch die ganzen Patenschaften und einer Geldspritze der Stadt Dortmund hat der Zoo jetzt die Möglichkeit, in Konkurrenz mit anderen Zoos zu gehen und sich aufzupeppen und den Tieren nach und nach neue Gehege oder Umbauten in Ihren Gehegen zu spendieren. Wir waren von unserem Besuch sehr überrascht und hoffen, dass dieser schöne Zoo sich auch weiterhin verschönert.

Unsere Fotostrecke des Dortmunder Zoo

Fotos: Andreas Radosewic /Bettina Südmeyer - RadoArt-Media

Text: Andreas Radosewic


 

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